Ginos Babytagebuch

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Die Wochenbettstation war sehr schön eingerichtet.
Wir bekamen ein Zimmer direkt gegenüber von dem Stillzimmer.
Wir teilten uns das Zimmer mit noch einer anderen Mama.
Auf dich wartete ein hübsches kleines durchsichtiges Plastikbettchen mit Rollen und Teddyhimmel.
Da hast du dich sehr wohl drin gefühlt.

Kurze zeit später kamen dann auch schon Nonna, Opa und Tante Melli um dich zu begrüßen und zu bestaunen.
Sie waren ganz stolz. Und du warst soo friedlich die ganze zeit über.
Der Papa ist dann erstmal nach Hause gefahren um etwas zu schlafen.
Ich habe mich auch hingelegt, aber schlafen konnte ich nicht.
Ich musste dich einfach immerzu anschauen. Es war so unglaublich das du da nun neben mir lagst
und nicht mehr in meinem Bauch.
Und dann war auch schon wieder der Papa da.
Auch er konnte nicht schlafen weil er noch viel zu aufgeregt war.
Er hat dich dann immerzu auf dem Arm getragen und dich bewundert.

Nachmittags kam dann Familie Ahok.
Nach kurzer Zeit sind sie dann mit dir und Papa in den Besucherraum gegangen
und ich konnte etwas schlafen.
Am späten Nachmittag kamen dann Onkel Alex und Tante Steffi und auch sie waren ganz hingerissen von dir.

Nach dem Abendessen ist der Papa dann nach Hause und ich mit dir ins Stillzimmer.
Dort hat mir dann eine Schwester gezeigt wie ich dir die Windel wechsel und dich stille.
Milch kam noch keine.
Ich habe mich die ganze Zeit kaum getraut dich anzufassen.
Du warst sooo winzig. Ich dachte ich würde dich zerbrechen wenn ich dich falsch anfasse oder hoch hebe.

Schon in der ersten Nacht habe ich gemerkt das du Trubel um dich rum am liebsten magst.
Denn als wir im Bett lagen und es natürlich dunkel war wurdest du solangsam unruhig.
Auch mit mir im meinem Bett wolltest du nicht schlafen.
Und da ich ja nicht wusste was ich machen soll, bin ich mit dir ins Stillzimmer gegangen.
Und da war schon eine Bettreihe mit Babys die schliefen.
Die Schwester hat dich dann dort eingereiht und mich ins Bett geschickt bis du anfängst zu schreien.
Ein paar Stunden Schlaf später haben sie dich mir gebracht.
Es war dann schon halb Sechs. Bis zum Frühstück haben wir dann gekuschelt.

Da ja Pfingstmontag war brauchte der Papa nicht arbeiten und war auch schon bald wieder da.
Die andere Mama ist dann entlassen worden und wir hatten unser Zimmer ganz für uns allein.
Später kamen dann noch Frank und Tanja und Svenja, Kai und Maren Dich besuchen.

Du warst auch an diesem Tag ganz ruhig und zufrieden.
Die anderen Mamas im Stillzimmer waren schon ganz neidisch weil ihre Babys nur weinten und du garnicht.
Wir Beide waren völlig entspannt und haben viel gekuschelt.

Am Dienstag war dann die U2 und eine Ärztin hat dich untersucht.
Nachdem ich dich schon eine halbe Stunde vorher ausziehen musste und auch nicht mehr stillen konnte
warst du bei der Untersuchung ziemlich aufgebracht und hast die ganze Zeit laut geschrien.
Aber zum Glück war alles in Ordnung.
Später wurde noch deine Hüfte untersucht und auch da war alles ok.
Mir fiel ein großer Stein vom Herzen.

Und dann war auch schon Mittwoch und wir konnten endlich nach Hause!

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